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E-Bike war gestern, heute ist e-Tretroller?

Es ist schon interessant, was unsere Politiker alles so versuchen, um sich in die Herzen der Wähler zu schleichen, etwa durch hochgelobte Technologien, sinnvoll oder nicht, wenn sie nur digital und technisch anspruchsvoll sind. Und natürlich mobilitätsnah. Heute soll sich alles bewegen Eigentlich gut, oder?

Das erleben wir gerade wieder im Hinblick auf die Elektromobilität. Es wird der fahrerlose Wagen, auch bekannt als autonomes Fahren, uns so warm ans Herz gelegt, als ob es in naher Zukunft keine andere Möglichkeiten der Fortbewegung gäbe. Dabei ist diese Technologie derartig wirklichkeitsfremd und auch angsteinflößend, dass man man eigentlich nur staunen kann über die Realitätsferne unser Politiker und Ingenieure.

Doch schon kommt er nächste Angriff: der E-Scooter, oder Elektroroller. Dieser läßt uns zum Arbeitsplatz schweben, so vom Zug, den wir ja umweltbewusst gerade verlassen haben, auf der „letzten Meile“ und natürlich im Straßenanzug mit Schlips. Oha.

Man darf damit auf der Strasse wie auf dem Gehweg rollern und das mit immerhin 20 km/h. Der Fussgänger und übrigens auch der Radfahrer, sie werden sich wundern, wenn sie angerollert kommen und natürlich auch Unfälle verursachen. Wer soll denn so ein lustiges Teenager-Gefährt eigentlich fahren oder treten? Und was ist diese „letzte Meile“?

Der aus dem Zug aussteigt, sollte sich besser sein E-Bike auf dem Bahnhofsplatz ausleihen und losfahren. Heute kommt er zumeist leider ja immer noch mit dem Auto , und dann auf so einen Roller umsteigen? Wo denn und wie denn? Lächerlich.

Also kann man sagen: was hier demonstriert wird, ist Ausdruck politischer Effekthascherei, Spielplatz unserer Ingenieure, aber keineswegs zukunftsträchtige Technologie.

Finger weg.