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Alltagsradeln

Manche Entwicklungen etwa in der Sache E-Mobilität sind träge, manche wiederum erstaunlich schnell. Ersteres sehen wir in der schleppenden Realisierung des E-Mobils, die an der Reichweite und den (nicht) vorhandenen Ladestations-Netzen krankt. Letzteres aber betrifft das Elektrofahrrad.

Immerhin, laut einer lokalen Umfrage hier im Saarland, sind über 50% der Befragten der Meinung, das sich das E-Bike (allgemeine Definition) durchsetzen wird. Wie schön. Denn die Designwut der Hersteller ist enorm, und sie bezieht sich nicht nur auf die Pedelecs der oft verhöhnten Rentner (wartet es ab, Ihr Höhner, Ihr werdet auch mal solche), sondern auch auf die „stylischen“ MTBs und was da sonst noch so ‚rumeiert, in Wäldern und auf lauschigen Wegen, Wanderern eVinci-1zu Angst und Schrecken.

Hier kann man mal eines bewundern, von der Untertext sagt: “ es dient auch den Pendlern, denn sie können auf der Hinfahrt zum Arbeitsplatz aufdrehen – 45 km/h -, und auf der Rückfahrt sich pedalieren lassen“. Es ist also ein richtiges E-Bike, sieht aus wie ein Motorrad und muss angemeldet werden, klar. Es kostet übrigens 8500 €…

Dennoch, ich denke, dass der Einsatz eines Elektrorades eine Chance für den Pendlerverkehr sein kann. Man steigt aus Rad, ancdem man sein Auto abgestellt hat und radelt entspannt zum Job. Die Entwicklung einer Infrastruktur ist nicht so schwer, wen man die vorhandenen Parkplätze einbindet und Leihstationen vorhält, wie ich ja 2014 in Camogli in Italien sehen konnte. Dann kann Alltagsradeln beginnen. Leider sieht die Energiebilanz noch nicht so rosig aus, doch aus das wir sich ja ändern, hoffentlich.

Randbemerkung: sollte ich aber das selbstfahrende E-Auto durchsetzen, hätten wir eine ganz neue Entwicklung des öffentliche Personennahverkehrs. Die ist natürlich auch interessant…