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Ein neues leichtes Pedelec?

„Die immer noch vorwiegend im Norden Deutschlands präsente Marke (Rabeneick), die sich im Sortiment von Cycle Union an eine jüngere und urbane Kundschaft richtet, kommt zum ersten Mal in der Saison 2019 mit drei Elektrorädern. Alle drei haben einen unauffälligen Hinterradnaben-Motor vom chinesischen Elektroriesen Bafang und einen im Rahmen integrierten, nicht entnehmbaren Akkupack. Die Modelle TS-E Speed XT und TC-E Comfort XT (jeweils rund 1900 Euro) kombinieren beide den Motor mit einer Zehn-Gang-Kettenschaltung und unterscheiden sich durch eine eher sportlich-gestreckte beziehungsweise etwas aufrechtere Sitzposition.“ 

Diese Meldung kam heute in der Frankfurter Allgemeinen. 

„Auf einer Runde von knapp 30 Kilometern im platten Südosten von Oldenburg machte das TX-E seinem Namen alle Ehre: Ein bocksteifes Rad von minimalistischem Schick für die städtische Mittel- und Kurzstrecke. Der eher durch völlige Abwesenheit glänzende Fahrkomfort, aber auch ein bei schönem Tempo nicht besonders weit reichender Energievorrat (252 Wattstunden) lassen kaum Lust auf längere Touren aufkommen.“

Das entspricht ja ungefähr maximal 50 km Reichweite. Nicht viel, und daher ist die Frage berechtigt, warum ein solches Pedelec nicht eine stärkere elektrische Ausstattung erhalten hat. Denn die Vorteile sind beträchtlich: es ist weniger als 20 kg schwer, es hat einen fest verbauten Akku (vielleicht das der Grund?), Scheibenbremsen und 10-Gang-Kettenschaltung. Es wird bedient über eine App auf dem Smartphone. Es wird angeboten – laut Autor – für die Zielgruppe „jüngere und urbane Kundschaft“, also doch auch für Pendler. Da wäre es dann ein Renner (sic), zumal es nur 1900 € kosten soll. Es kommt in 2019.

Es ist ein möglicher Weg, um die Akzeptanz für diese immer noch fast nur in der Freizeit und vom Älteren genutzten Räder zu erhöhen.